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Malen wie…Elisabeth Shaw

September 26 @ 11:00 17:00

Samstag, den 26. September, 14 Uhr: WORKSHOP: Malen wie Elizabeth Shaw, einer in Belfast geborenen DDR-Buchillustratorin und Kinderbuchautorin (Der kleine Angsthase) Die Künstlerin aus der Vergessenheit holen und das genaue Hinschauen durch Kopieren eines Lieblingsbildes die eigene Ausdruckskraft stärken. Knapp vor der Teilung Irlands wurde Elizabeth Shaw 1920 geboren, „in einem protestantischen Bett unter Obhut eines katholischen Hausarztes“, wie sie in ihrer Autobiographie schrieb. In der Familie waren die Konfessionen von den Katholiken über die Presbyterianer bis zur protestantischen „Church of Ireland“ vertreten, eine ihrer Großtanten galt als Trotzkistin und Feministin. Auch die Mutter hatte feministische Freundinnen, brach aber ihr Sprachstudium zu deren Verdruss ab, als sie ihren Mann kennenlernte. Die Eltern, teils mit schottischen, teils mit englischen Vorfahren, heirateten 1918. Elizabeth wuchs mit drei Geschwistern in einem recht liberalen Umfeld auf. Ihr Vater las viel, auch Zeitungen und Zeitschriften. Diese gehörten zur ersten Lektüre der Kinder, genauso wie die Liebesbriefe der Eltern, da alles zusammen in einer Kammer aufbewahrt wurde. An verregneten Sonntagen durften Elizabeth und ihre Geschwister sogar im Schalterraum der Bank, die ihr Vater leitete, spielen: Rollschuh fahren und auf dem blankpolierten Zahltisch herumrutschen. irgendwann kam sie in die DDR und wurde dort eine berühmte Illustratorin.